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Drehorgel-Konzert erfolgreich
An einem wunderschönen Sommertag wurde auf der Freilichtbühne in Mehren, vor nicht zu verbessernder Kulisse, ein Drehorgel-Konzert besonderer Art dargebracht. Veranstalter des in dieser Art erstmalig dargebotenen Konzertes war die Gemeinde Mehren, die sich schon frühzeitig darum bemüht hatte. In Vertretung des Ortsbürgermeisters Kuhn begrüßte der Beigeordnete Kohl die Akteure und die vielen Zuhörer.
Unter der Organisation und Gesamtleitung von Hans Hammer aus Altenkirchen, Arrangeur der Drehorgelband Romantica, waren zu diesem Stelldichein Dr. Ullrich Wimmer, Düsseldorf, Doris von Rhee, Waldbröhl, Günter und Agnes Sickenberg, Dülmen, Willi und Karin Lauffs, Brühl, sowie Hans und Gertrud Hammer, Altenkirchen, erschienen. Herr Hammer war es auch, der erfahren und gekonnt durch das Programm führte. Mit Walzendrehorgel, Zungenorgel, Trompetenorgel, Mundharmonika und Knopfakkordeon spielten sie sich unter dem Motto ,,Spiel mir eine kleine Melodie” in die Herzen der vielen Hundert Zuhörer, die im weiten Rund der Freilichtbühne und darüber hinaus, Platz genommen hatten. Als Solisten, als Duo und Trio und sogar als Quintett boten die in historischen Kostümen auftretenden Instrumentalisten, auf den verschiedenartig eingerichteten Orgeln einen Melodienreigen erster Güte. Gewürzt und aufgelockert wurden die Darbietungen durch den Clown, (Günter Sickenberg), der eine Parodie nach “Das Feuerwerk” von Paul Burkhard mit Heinz Rühmann und das allseits bekannte “Oh mein Papa” sehr ausdrucksvoll darbot. Bekannte Melodien wie “Sehnsuchtsmelodie”, “Der dritte Mann”, “Ave Verum”, “Gefangenenchor aus Nubucco”, “I Silencio” oder das “Trompetenecho”, waren Teile des ausgewogenen Angebotes. Weiter erschallten Moritaten wie etwa die “Gärtnersfrau” und das “Lied vom Waschbrett”, sowie altbekannte Lieder und Volksstücke wie “Lilli Marleen”, “Sierra Madre”, “Spiel mir eine alte Melodie”, “Drei weiße Tauben” und - passend zu dem herrlichen Sommerwetter - “Jeden Tag geht die Sonne auf”, ins schöne Mehrbachtal hinein. Den Anwesenden, die aufgefordert waren mit zu singen, wurde dies durch die dem Programm beiliegenden Texte leicht gemacht. Lang anhaltender Applaus war Ausdruck des Dankes an die Akteure. Dass diese nicht ohne Zugaben “davon kamen”, bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung. Unterhalb der schönen romantischen Basilika, im Pfarrgarten in der Mitte des Ortes, den fleißige Hände für ein anschließendes Beisammensein hergerichtet hatten, fanden sich viele der Gäste und die Akteure zum Gedankenaustausch und frohem Tagesausklang beisammen. Gemeinsam beendeten sie hier den wunderschönen Tag.
Erich Müller, Mehren
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